China hat privat Iran gebeten, mit seinem Einfluss auf die Houthi die Ausbreitung der Konflikte auf Energieübertragungswege zu verhindern. Diese Bitte wurde geäußert, nachdem Saudi-Arabien China um Hilfe gebeten hatte, um das Vorrücken der Houthi an den Küsten des Roten Meeres einzudämmen. Diese Entwicklungen könnten die Öl- und Schifffahrtsexporte Saudi-Arabiens mit zunehmenden Risiken konfrontieren.
Inoffizielle Berichte und Bedenken über die Ausbreitung der Konflikte
In der vergangenen Woche hat das schnelle Vorrücken der Houthi entlang der Küsten des Roten Meeres und rund um die Bab-el-Mandeb-Straße Saudi-Arabien stark besorgt. Drei iranische Quellen berichteten gegenüber Reuters, dass Saudi-Arabien China um Hilfe gebeten hat und Peking privat von Teheran verlangt hat, Maßnahmen zur Eindämmung dieser Gruppe zu ergreifen. Diese Quellen wiesen darauf hin, dass China in seinen offiziellen Positionen Zurückhaltung und Dialog gefordert hat, aber die private Botschaft an Iran ernstere Bedenken widerspiegelt.
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China und wirtschaftliche Abhängigkeiten
China, als die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, ist auf die Sicherheit der Energieübertragungswege angewiesen. Das Land möchte im Allgemeinen nicht, dass Konflikte die Öl- und Schifffahrtsexporte beeinträchtigen. Laut Informationen des Datenanalyseunternehmens "Kpler" werden über 80 Prozent der maritimen Ölexporte Irans im Jahr 2025 nach China gesendet, und der durchschnittliche tägliche Einkauf Chinas beträgt etwa 1,4 Millionen Barrel.
In diesem Zusammenhang hat das chinesische Außenministerium betont, dass die Souveränität und Sicherheit aller Länder respektiert werden müssen und keine Einrichtungen Ziel von Angriffen werden sollten. Dennoch ist es noch unklar, wie Iran auf diese Bitte Chinas reagieren wird und ob Maßnahmen zur Eindämmung der Houthi ergriffen werden.
Analysten glauben, dass China Druck auf Iran ausüben kann, aber die Interessen des Landes im Nahen Osten weit über Iran hinausgehen. Etwa die Hälfte der Ölimporte Chinas stammt aus dieser Region, und das jährliche Handelsvolumen Chinas mit den Ländern des Golf-Kooperationsrates beläuft sich auf etwa 300 Milliarden Dollar. Daher könnte Peking bestrebt sein, das Gleichgewicht in seinen Beziehungen zu Iran und Saudi-Arabien aufrechtzuerhalten.
Iran und die Houthi entstanden in den 1990er Jahren als Herausforderung für den Einfluss Saudi-Arabiens im Jemen. Die Islamische Republik hat durch die Lieferung von Waffen und nachrichtendienstlicher Unterstützung den militärischen Fähigkeiten der Houthi geholfen. Dennoch muss Iran nun, unter dem möglichen Druck Chinas, Entscheidungen treffen, die nicht nur die Houthi, sondern auch seine Beziehungen zu China und anderen Ländern beeinflussen werden.
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