Rashida Tlaib, Kongressabgeordnete der USA, hat sich entschieden gegen den möglichen Rüstungsdeal zwischen den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien ausgesprochen. In einer kürzlich gehaltenen Rede wies sie auf die humanitäre Lage im Jemen sowie die anhaltenden Bombardierungen und Hungersnöte in diesem Land hin und bezeichnete dies als eine ernsthafte humanitäre Krise.
Kritik an Saudi-Arabien und Unterstützung für den Jemen
Tlaib stellte fest, dass Saudi-Arabien seit über einem Jahrzehnt weiterhin den Jemen bombardiert und die Bevölkerung hungern lässt. Sie betonte, dass diese Maßnahmen nicht nur negative Auswirkungen auf die Menschen im Jemen haben, sondern auch die Glaubwürdigkeit und den Ruf der Vereinigten Staaten auf der globalen Bühne beeinträchtigen. Sie hob hervor, dass die Unterstützung Saudi-Arabiens unter solchen Bedingungen eine Verletzung der Menschenrechte und eine Missachtung der humanitären Lage der Menschen im Jemen zur Folge hat.
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Folgen des Rüstungsdeals
Der Rüstungsdeal zwischen den USA und Saudi-Arabien ist seit jeher ein umstrittenes Thema. Angesichts der Vorgeschichte Saudi-Arabiens im Jemenkrieg und der globalen Kritik forderte Tlaib eine gründliche Überprüfung dieser Vereinbarungen und erklärte, dass die Vereinigten Staaten als führendes Land im Bereich der Menschenrechte anstelle der Unterstützung von Kriegen nach diplomatischen Lösungen zur Beendigung der Krise im Jemen suchen sollten.
Sie erinnerte auch ihre Kollegen im Kongress daran, dass diese Maßnahme zu einer Verschärfung der Spannungen im Nahen Osten und zur Gefährdung der nationalen Sicherheit der USA führen könnte. Tlaib wies darauf hin, dass die Vereinigten Staaten an humanitären Prinzipien und Menschenrechten festhalten sollten und forderte die Gesetzgeber auf, von jeglichen Rüstungsdeals abzusehen, die zu einer Verschärfung humanitärer Krisen führen könnten.
Abschließend betonte Tlaib, dass die Menschen im Jemen die Unterstützung und das Mitgefühl der internationalen Gemeinschaft benötigen und es an der Zeit sei, dass westliche Länder, einschließlich der Vereinigten Staaten, anstelle der Bewaffnung der Krise humanitäre Hilfe und friedliche Bemühungen in den Vordergrund stellen.
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