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16 Personen bei Explosion einer Moschee in Kohat, Pakistan getötet
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16 Personen bei Explosion einer Moschee in Kohat, Pakistan getötet

منبع تصویر: bbc.com

Von Euronews Farsi Editorial 2 Min. Lesezeit 37,080

Die Explosion eines mit Sprengstoff gefüllten Fahrzeugs im Khyber Pakhtunkhwa, Pakistan, tötete am Freitag mindestens 16 Menschen und verletzte mehr als 30. Dieser Vorfall ereignete sich während des Freitagsgebets in einer Moschee auf dem Gelände der alten Polizeizentrale der Stadt Kohat, wo Menschen zum Gebet zusammengekommen waren.

Details des Vorfalls

Das Fahrzeug, das mit Sprengstoff gefüllt war, kollidierte beim Betreten des Geländes mit der Moschee und verursachte eine gewaltige Explosion. Laut lokalen Behörden drangen zwei bis drei bewaffnete Personen in das Gebäude ein, und die Auseinandersetzung mit ihnen dauert weiterhin an. Abdul Salam Khalid, der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Zentralpolizei, gab bekannt, dass einer dieser bewaffneten Personen während der Auseinandersetzung getötet wurde.

Die Rettungsmaßnahmen für die Verletzten laufen schnell weiter, und es wurde bereits festgestellt, dass der Zustand mehrerer Verletzter kritisch ist. Bilal Ahmed Faizi, einer der Rettungskräfte, erklärte, dass mehr als 45 Rettungskräfte zum Ort des Geschehens entsandt wurden, um den Opfern zu helfen. Die Verletzten wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, und es wird gehofft, dass diese Zahl nicht weiter steigt.

Reaktionen der Behörden und Reaktionen

Asif Ali Zardari, der Präsident von Pakistan, drückte sein Bedauern über diesen Angriff aus und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. Er betonte, dass „die vollständige Beseitigung der Fitna der Khawarij und der Terroristen, die mit ausländischer Unterstützung agieren, für die nationale Sicherheit unerlässlich ist.“ Zardari verwendete den Begriff „Fitna der Khawarij“ in Bezug auf die Tehrik-i-Taliban Pakistan.

Dieser Vorfall ereignete sich zu einem Zeitpunkt, an dem Pakistan auf Angriffe in Khyber Pakhtunkhwa und der Provinz Balochistan hinweist, die von in Afghanistan stationierten Militanten ausgehen. Die Taliban-Regierung in Afghanistan hat diese Vorwürfe zurückgewiesen und sieht die Angriffe als Folge interner Probleme in Pakistan. Pakistan hat außerdem erklärt, dass es bisher in seinen Luftangriffen die Stellungen dieser Militanten auf afghanischem Boden ins Visier genommen hat.

Die Taliban-Regierung und die Vereinten Nationen haben in ihren Berichten auf den Tod von Dutzenden von Zivilisten infolge von Luftangriffen Pakistans im Osten Afghanistans hingewiesen. Dies zeigt die anhaltenden Spannungen und die sicherheitspolitischen Komplexitäten in der Region, die weiterhin humanitäre Krisen anheizen.

Quelle: bbc.com