Saudi-Arabien hat aufgrund sinkender Bestände an Abfangraketen Länder wie Frankreich, Großbritannien, Pakistan und Ägypten um Hilfe gebeten. Diese Anfrage erfolgt aufgrund der anhaltenden Konflikte und Angriffe der von Iran unterstützten Huthis.
Hilfeanfrage zur Bekämpfung von Bedrohungen
Nach vorliegenden Berichten strebt Saudi-Arabien an, seine Luftabwehr auszurüsten und zu stärken, um gegen die Raketen und Drohnen der Huthis und der von der Islamischen Republik unterstützten Gruppen vorzugehen. Ein saudischer Beamter wies darauf hin, dass auch die Bestände an Abfangraketen der Vereinigten Staaten, die stets einer der Hauptlieferanten von Waffen für Riad waren, zurückgehen.
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Bemühungen um Deeskalation im Jemen
Saudi-Arabien bemüht sich auch, internationale Unterstützung für eine kollektive Reaktion auf die Huthi-Rebellen zu gewinnen. Dennoch haben saudische Beamte betont, dass sie den diplomatischen Bemühungen weiterhin eine Chance geben und Oman sowie Ägypten die Führung der Bemühungen zur Spannungsreduktion im Jemen übernehmen.
Die Intensivierung der Angriffe der Huthis auf die Energieinfrastruktur Saudi-Arabiens hat große Bedenken hinsichtlich des Transports von Öl und Gas aufgeworfen. Die Huthis haben kürzlich eine der Anlagen des Unternehmens Aramco im Hafen von Yanbu angegriffen und behauptet, dass Saudi-Arabien als Reaktion auf diese Angriffe über 450 Luftangriffe durchgeführt hat.
In diesem Zusammenhang hat Yahya Saree, der militärische Sprecher der Huthis, erklärt, dass die Gruppe mit Dutzenden von ballistischen Raketen und Drohnen die Einrichtungen von Aramco angegriffen hat. Zudem wurde die Behauptung aufgestellt, ein saudisches F-15-Kampfflugzeug sei im Luftraum der Provinz Marib abgeschossen worden.
Die saudischen Behörden gaben am Mittwoch bekannt, dass die Luftabwehr des Landes eine Drohne der Huthis im Süden von Mekka abgefangen und zerstört hat. In diesem Zusammenhang bezeichnete Turki al-Maliki, der Sprecher der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, diese Aktion als "beschämend" und betonte, dass die Sicherheit der heiligen Moscheen und der Pilger eine rote Linie für Saudi-Arabien sei.
Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit hat ebenfalls die Angriffe der Huthis auf Mekka und die Region Medina verurteilt und ernsthafte Maßnahmen gefordert, um eine Wiederholung solcher Angriffe zu verhindern.
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