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Jake Sullivan: Kriege gegen den Iran müssen enden
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Jake Sullivan: Kriege gegen den Iran müssen enden

منبع تصویر: hamshahrionline.ir

Von Euronews Farsi Editorial 2 Min. Lesezeit 36,303

Jake Sullivan, ehemaliger nationaler Sicherheitsberater der USA, sprach in einer Sitzung an der Harvard University über den Einfluss des israelischen Regimes auf die Regierung von Donald Trump und die Folgen der Kriege gegen den Iran. Er erklärte, dass die Kriege, die während Trumps Amtszeit begonnen wurden, beendet werden müssen, und dass dies Auswirkungen auf die Beziehungen der Vereinigten Staaten zu Israel haben wird.

Divergenz der Interessen von Amerika und Israel

Sullivan sagte: „Ich denke, diese Kriege müssen enden, und was insbesondere der Krieg im Iran deutlich gemacht hat, ist die Divergenz der Interessen Israels von den Vereinigten Staaten.“ Er wies auf die Äußerungen von Benjamin Netanjahu, dem Premierminister Israels, hin, der einen ewigen Krieg gegen den Iran fordert, und stellte fest, dass diese Kriege für das amerikanische Volk von Bedeutung sind, während Netanjahu dies nicht beachtet.

Folgen des Krieges für das Leben der Amerikaner

Sullivan wies auf die wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen des Krieges gegen den Iran hin und sagte: „Dieser Krieg hat uns in Bezug auf die Fähigkeit des Iran, die Straße von Hormuz und unsere Stützpunkte in der Region zu gefährden, zurückgeworfen.“ Er sprach auch über die negativen Auswirkungen dieses Krieges auf die Binnenwirtschaft der USA und die steigenden Kosten für Haushalte und sagte: „Die Menschen zahlen wegen dieses Krieges, der keine nachweisbaren Erfolge gebracht hat, mehr aus eigener Tasche.“

Die Äußerungen von Sullivan erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Trumps Wahlkrieg die Kraftstoffpreise und die Haushaltskosten für amerikanische Bürger erhöht hat und zu einer der Herausforderungen für die Republikanische Partei vor den Zwischenwahlen geworden ist. Laut Umfragen ist Trumps Beliebtheit auf den niedrigsten Stand gefallen.

Sullivan verwies auch auf die konfrontative Haltung der Trump-Regierung gegenüber dem iranischen Atomprogramm und sagte: „Der einzige Weg, um ein überprüfbares Hindernis auf dem Weg des Iran zu einer Atomwaffe zu schaffen, ist durch einen Vertrag.“ Er betonte, dass das Bombardement iranischer Atomanlagen letztendlich nur zu einer Verzögerung des Atomprogramms führen würde und keine nachhaltige Lösung darstellt.

Abschließend wies Sullivan auf den einseitigen Austritt Trumps aus dem Atomabkommen von 2015 hin und fügte hinzu: „Diese Maßnahme hat nicht nur die Spannungen erhöht, sondern auch die Bemühungen um ein besseres Abkommen blieben erfolglos.“

Quelle: hamshahrionline.ir