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Gharibabadi: Ernährungssicherheit muss vor Krieg und Sanktionen geschützt werden
Iran

Gharibabadi: Ernährungssicherheit muss vor Krieg und Sanktionen geschützt werden

منبع تصویر: isna.ir

Von Euronews Farsi Editorial 2 Min. Lesezeit 27,841

Gharibabadi, der stellvertretende Minister für rechtliche und internationale Angelegenheiten des Außenministeriums, betonte in einer wichtigen Rede die Notwendigkeit, die Ernährungssicherheit vor den negativen Auswirkungen von Krieg und Sanktionen zu schützen. Er erklärte, dass einseitige Sanktionen, selbst bei offiziellen Ausnahmen für Lebensmittel, ernsthafte Hindernisse für die Nahrungsmittelversorgung und landwirtschaftliche Inputs schaffen können.

Herausforderungen durch einseitige Sanktionen

Gharibabadi verwies in seinen Ausführungen auf die zahlreichen Herausforderungen, die durch einseitige Sanktionen entstehen, und fügte hinzu: "Sanktionen beeinflussen nicht nur die Einfuhr von Lebensmitteln, sondern stellen auch die Versorgung mit landwirtschaftlichen Inputs vor ernsthafte Probleme. Diese Situation kann zu steigenden Preisen und Nahrungsmittelknappheit führen und letztendlich die Ernährungssicherheit der Länder gefährden."

Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit

Gharibabadi betonte auch die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit, um den Herausforderungen der Ernährungssicherheit zu begegnen. Er erklärte, dass die Länder bestrebt sein sollten, zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ernährungssicherheit als ein grundlegendes Menschenrecht gut gewährleistet ist. Er fügte hinzu: "Krieg und Sanktionen sollten nicht die Nahrungsmittelversorgung behindern, die ein Recht jedes Menschen ist."

Der stellvertretende Außenminister wies auch darauf hin, dass Ernährungssicherheit in der gegenwärtigen globalen Situation zu einem der wichtigsten sozialen und wirtschaftlichen Themen geworden ist. Er betonte: "Wir müssen aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen und schrittweise auf nachhaltige Lösungen zur Sicherstellung der Ernährungssicherheit hinarbeiten. Nahrungsmittelversorgung bedeutet nicht nur den Zugang zu Lebensmitteln, sondern muss auch Qualität und angemessene Ernährung umfassen."

Vorschläge für die Zukunft

Gharibabadi schlug vor, dass die Länder in den kommenden Jahren umfassende und praktische Programme zur Erhaltung und Verbesserung der Ernährungssicherheit entwickeln sollten. Laut ihm sollten diese Programme die Entwicklung nachhaltiger Landwirtschaft, den Einsatz neuer Technologien und die Förderung des öffentlichen Bewusstseins in Bezug auf Ernährung umfassen. Er wies auch auf die Bedeutung der Förderung lokaler Landwirtschaft und der Unterstützung einheimischer Produzenten hin.

Abschließend betonte Gharibabadi, dass Ernährungssicherheit als Priorität in der internationalen Politik behandelt werden sollte und die Länder zusammenarbeiten müssen, um die negativen Auswirkungen von Krieg und Sanktionen zu verhindern. Er äußerte die Hoffnung, dass mit kollektiver Anstrengung eine bessere und sicherere Welt zur Nahrungsmittelversorgung geschaffen werden kann.

Quelle: isna.ir