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Forscher der Universitäten Teheran, Sharif und Amirkabir untersuchten die Luftverschmutzung in Teheran
Umwelt

Forscher der Universitäten Teheran, Sharif und Amirkabir untersuchten die Luftverschmutzung in Teheran

منبع تصویر: hamshahrionline.ir

Von Euronews Farsi Editorial 2 Min. Lesezeit 25,398

Forscher der medizinischen Universitäten Teheran sowie der technischen Universitäten Sharif und Amirkabir führten in einer neuen Untersuchung Probenahmen im Niayesh-Tunnel in Teheran durch, um verschiedene Quellen von schwebenden Luftschadstoffen zu identifizieren. Diese Forschung, deren Ergebnisse in der Zeitschrift Environmental Pollution veröffentlicht wurden, zielt darauf ab, den Anteil jeder Quelle der Verschmutzung zu schätzen.

Kategorisierung der schwebenden Schadstoffe

In dieser Studie werden die mit Fahrzeugen verbundenen schwebenden Partikel in zwei Hauptgruppen unterteilt: Emissionspartikel, die aus dem Verbrennungsprozess von Kraftstoff und der Funktionsweise des Motors sowie verwandten Systemen freigesetzt werden, und Nicht-Emissionspartikel, die aus dem Abrieb von Reifen und Bremsen, der Abnutzung der Straßenoberfläche und der Wiederverbreitung von abgelagertem Staub auf der Fahrbahn stammen.

In vielen Programmen zur Kontrolle der Luftverschmutzung lag der Schwerpunkt auf der Reduzierung des Abgasausstoßes von Fahrzeugen. Aber selbst wenn die Motor- und Abgasfiltertechnologie die Partikelemissionen reduziert, können Nicht-Emissionsquellen weiterhin erhebliche Verschmutzungen verursachen.

Ergebnisse und Konsequenzen

Die Messungen in dieser Untersuchung wurden in zwei Saisons am Ein- und Ausgang des Niayesh-Tunnels, einem der verkehrsreichsten Tunnel in Teheran, durchgeführt. Die Forscher verwendeten Hochvolumen-Luftprobennehmer und kostengünstige Sensoren des Modells PMS5003 zur Messung der Partikel. Auch die chemische Zusammensetzung der Partikel, einschließlich einiger Metalle, wurde untersucht.

Die Ergebnisse zeigten, dass die dominierende Quelle von der Partikelgröße abhängt. Die Indizes PM2.5 und PM10 werden als Hauptkriterien zur Messung der partikulären Luftverschmutzung verwendet. Partikel, die kleiner als 2,5 Mikrometer sind, können in tiefere Bereiche des Atmungssystems eindringen, während die PM10-Gruppe größere Partikel umfasst, die in den oberen Bereichen des Atmungssystems abgelagert werden können.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Politiken zur Reduzierung der durch den Fahrzeugverkehr verursachten Luftverschmutzung nicht nur auf den Motor und das Abgas des Fahrzeugs fokussiert sein sollten. Die Kontrolle von Straßenstaub, die ordnungsgemäße Wartung der Fahrbahnoberfläche, die Reduzierung des Abriebs von Bremsen und Reifen sowie das Management des Verkehrsflusses können ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Reduzierung schwebender Partikel spielen.

Dennoch wurde diese Studie in einem Tunnel und unter spezifischen zeitlichen und räumlichen Bedingungen durchgeführt, und die Ergebnisse können nicht auf alle Regionen Teherans oder andere Städte verallgemeinert werden.

Quelle: hamshahrionline.ir