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Fathollah Akbari und der Versuch, das Handwerk der Wagenbauer im Molavi-Markt am Leben zu erhalten
Iran

Fathollah Akbari und der Versuch, das Handwerk der Wagenbauer im Molavi-Markt am Leben zu erhalten

منبع تصویر: hamshahrionline.ir

Von Euronews Farsi Editorial Aktualisiert: 3 Min. Lesezeit 29,809

Fathollah Akbari, einer der alten Wagenbauer im Molavi-Markt, ist zusammen mit seinen Kollegen dabei, traditionelle Wagen zu reparieren und zu bauen. Während das Geräusch seines Hammers zu hören ist, hört man auch die Stimmen junger Lastenträger, die von ihren Problemen im Geschäft berichten. Akbari, der über 70 Jahre Erfahrung hat, repariert Holz- und Eisenwagen in seinem Laden und setzt seine Arbeit trotz der Veränderungen auf dem Markt fort.

Wagenbauer, die von Tag zu Tag weniger werden

Die Anzahl der Wagenbauer, die wie Akbari im Molavi-Markt tätig sind, hat stark abgenommen. Er sagt über die aktuelle Situation: „Früher habe ich an einem Tag mehr als 20 Wagen repariert, aber jetzt sind wir schon glücklich, wenn wir einen oder zwei Wagen pro Tag reparieren.“ Dieser Rückgang der Nachfrage ist auf das Aufkommen neuer und motorisierter Wagen zurückzuführen, die die Lastenträger angezogen haben.

Akbari ist der Meinung, dass die Lastenträger normalerweise selbst kleinere Reparaturen an ihren Wagen durchführen, was die Einnahmen der Wagenbauer verringert. Traurig weist er darauf hin, dass „niemand diesen Beruf ergreift; denn er hat keine Zukunft.“

Hintergrund und Zukunft des Wagenbaus

In der Saheb Jam Street ist Sina Moradi, ein junger Mann, der das Geschäft von seinem Vater geerbt hat, ebenfalls dabei, Wagen zu reparieren. Er bringt jungen Lastenträgern bei, wie sie den passenden Wagen für ihre Arbeit auswählen und schlägt ihnen je nach Marktbedingungen spezielle Wagen vor. Moradi sagt: „Für enge Durchgänge und schwere Lasten ist es besser, einen geschützten Wagen mit profilierten Rädern zu wählen.“

Dennoch ist auch Moradi über die Marktsituation unzufrieden und sagt: „Die motorisierten Lastenträger haben unseren Markt übernommen, und wir wissen nicht, welche Zukunft uns erwartet.“ Es scheint, dass die alten Wagenbauer bald mit ernsthafteren Problemen in Bezug auf ihren Lebensunterhalt und die Erhaltung ihres Handwerks konfrontiert sein werden.

Mohammad Sadaqat, einer der ältesten Wagenbauer des Marktes, kommt trotz zunehmender Konkurrenz und sinkender Nachfrage jeden Tag in seinen Laden. Er sagt: „Heutzutage verkaufen sich neue Wagen besser als alte, aber ich habe immer noch Kunden, die Vertrauen in meine Arbeit haben.“

Die Bemühungen der alten Wagenbauer wie Fathollah Akbari und Mohammad Sadaqat zeigen ihre Liebe und ihr Engagement für dieses Handwerk. Aber kann diese Liebe dazu beitragen, das Überleben dieses Handwerks in der sich wandelnden Welt von heute zu sichern?

Quelle: hamshahrionline.ir