Die Streitkräfte Jemens haben am Sonntag an den Fronten der Provinz Lahij im Süden Jemens einen neuen militärischen Vorstoß erzielt, der es ihnen ermöglicht hat, die Kontrolle über ein weites Gebiet mit Blick auf den Golf von Aden zu erlangen. Dieser Vorstoß erlaubt es den jemenitischen Kräften, die Bewegungen Israels in der als "Somaliland" bekannten Separatistenregion zu überwachen und ins Visier zu nehmen.
Vorrücken in strategische Höhenlagen
Nach erhaltenen Informationen haben die jemenitischen Kräfte in das Gebiet "Taur al-Baha" eingedrungen und sich der Küstenlinie zwischen "Khour Amira" und dem Süden von "Bab al-Mandab" genähert. Mit der Festigung der Kontrolle über die Höhenlagen von al-Mudharabah, Ras al-Arah und Taur al-Baha steht die Front "Karash" als ein Schlüsselpunkt vor dem Fall. Diese Entwicklungen haben eine neue militärische Realität an den Frontlinien der Provinz Lahij, nordwestlich von Aden, geschaffen.
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Der Eintritt in "Taur al-Baha" fiel mit dem Zusammenbruch der "vierten Brigade" zusammen; einer Einheit, die der Reformpartei unter dem Kommando von "Abu Bakr al-Jabouli" angehört. Berichten zufolge haben Dutzende von Militärfahrzeugen, die den Kräften von al-Jabouli gehören, ihre Stellungen verlassen und sind dabei, das Gebiet zu verlassen. Diese Entwicklungen folgten auf den Vorstoß der Ansarullah-Kräfte von den Achsen "Haifan" und "al-Maqatirah", was zur Einkreisung mehrerer von Saudi-Arabien unterstützter Bataillone und zur Eroberung von etwa 100 modernen Militärfahrzeugen führte.
Militärische und politische Auswirkungen auf die Region
Diese Entwicklungen haben auch die Militärbasis "al-Anad" in Gefahr gebracht. Militärquellen in Aden berichteten, dass die saudischen Kräfte den Einheiten von "Dira al-Watan" (Schild der Heimat), die in dieser Basis stationiert sind, befohlen haben, ihre Positionen zu ändern und ihre schweren Waffen in Richtung Aden zu verlegen. In den letzten zwei Tagen haben saudische Offiziere den Prozess überwacht, bei dem erhebliche Mengen moderner Waffen aus der Basis al-Anad abgezogen wurden.
Die mit Sanaa verbündeten Kräfte haben nach einer umfassenden Operation die vollständige Kontrolle über die westlichen Gebiete der Provinz Lahij, die am Stadtrand von Aden liegen, übernommen. Die vorrückenden Einheiten haben sich von Westen "al-Maqatirah" anderen Einheiten angeschlossen und sind durch die östlichen Teile von "al-Mudharabah" und "Ras al-Arah" in Richtung des Zentrums von "Taur al-Baha" gezogen. Die Festigung der Kontrolle der Ansarullah über diese Gebiete wird die Kontrolle dieser Gruppe über den maritimen Korridor vom Roten Meer bis zum Golf von Aden stärken.
In dieser Situation haben Stimmen aus dem Süden gefordert, dass die in der südlichen Region von "Bab al-Mandab" stationierten salafistischen Fraktionen abgezogen werden. Die Demonstranten in Aden haben Saudi-Arabien aufgefordert, seine eigenen Kräfte abzuziehen und von der Militarisierung der Stadt Abstand zu nehmen. Diese Forderungen sind von nächtlichen Protesten in Aden begleitet worden.
Gleichzeitig hat die Reformpartei den Südkonvent beschuldigt, sich mit den Ansarullah zu verschwören. Diese Vorwürfe haben sich nach bewaffneten Überfällen auf die mit Saudi-Arabien verbündeten Kräfte verstärkt. Unbekannte Bewaffnete haben einen Militärkonvoi der "Dira al-Watan"-Kräfte in der Provinz "Abyan" angegriffen, was zum Tod des Kommandeurs der Brigade, Brigadegeneral "Mohammed Ahmed al-Humaqani", und fünf weiteren Offizieren führte.
Militäranalysten haben vor den Gefahren des Vorrückens der mit Ansarullah verbündeten Kräfte in Richtung Aden gewarnt. "Ali al-Nasi", einer dieser Analysten, hat erklärt, dass die mit Saudi-Arabien verbündeten südländischen Kräfte in Gefahr sind und schnell ihre Positionen am Stadtrand von Aden stärken müssen.
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