31 Millionen und 500 Tausend Personen haben sich in der Kampagne "Janfada" bereit erklärt; eine Bevölkerung, die laut Sasan Zare, dem Sprecher dieser Kampagne, von der Phase der Anmeldung und Bereitschaft übergehen und in die Phase der Ausbildung und Organisation eintreten soll. Zare gab in seiner Pressekonferenz bekannt, dass die Ausbildung von tausend Brigaden des Volkswiderstands begonnen hat; ein Plan, der neben Verteidigungsausbildung auch soziale, Rettungs- und kulturelle Kapazitäten umfassen wird.
Ein Bild über das Militärische hinaus
Nach den vorgelegten Statistiken sind 32 Prozent der Anmeldenden Frauen und 68 Prozent Männer, und mehr als 60 Prozent der Teilnehmer sind unter 46 Jahre alt. Dies zeigt, dass ein erheblicher Teil dieser Bevölkerung aus jungen Menschen besteht, die bereit sind, für Iran etwas zu tun.
Die Statistiken von Janfada bieten nicht nur ein militärisches Bild der Freiwilligen. Laut den verfügbaren Informationen haben 26 Prozent der Anmeldenden ihre Bereitschaft für militärische und sicherheitspolitische Aktivitäten erklärt, 20 Prozent für den Bereich der Rettung und Hilfe für die Betroffenen und weitere 20 Prozent für soziale Aktivitäten. Außerdem haben 17 Prozent für kulturelle, künstlerische und mediale Bereiche und 13 Prozent für kontinuierliche finanzielle Unterstützung ihre Bereitschaft erklärt.
Vielfalt in der Art und Weise der Teilnahme
Laut Zare ist sogar die Zeit, die die Menschen für die Teilnahme eingeplant haben, in den Anmeldedaten festgehalten. Nach den Statistiken haben 27 Prozent der Teilnehmer jeden Tag mehrere Stunden Zeit für Aktivitäten, 17 Prozent bis zu drei Tage in der Woche und 18 Prozent können nur am Wochenende teilnehmen. 34 Prozent haben auch erklärt, dass sie in Krisenzeiten aktiv werden werden. Das bedeutet, dass nicht alle in diesem Volksnetzwerk in der gleichen Form und mit der gleichen Zeit teilnehmen werden.
Nun hat die nächste Phase begonnen. Zare berichtete von der ersten nationalen Operation von Janfada mit dem Titel Ausbildung und Organisation von tausend nationalen Widerstandsbrigaden. Die Schulungen sind an die Bedingungen der heutigen Kriege angepasst und umfassen Themen wie allgemeine Bereitschaft, lokale Sicherheit, Überwachung und einige Schulungen im Zusammenhang mit Ausrüstung und Rettung.
Zare wies auch auf die Teilnahme von Frauen an militärischen Schulungen hin und sagte, dass für sie separate Brigaden vorgesehen sind. Es wird erwartet, dass neben den Ausbildungszentren auch mobile Ausbildungsteams aktiv werden, die auf Anfrage Schulen, Organisationen und Gemeinschaften die Ausbildung vor Ort anbieten können.
Die Geschwindigkeit der Aufnahme in die erste Organisationsphase war ebenfalls ein weiterer interessanter Punkt. Zare gab bekannt, dass das Anmeldesystem seit 17 Uhr am Vortag verfügbar war und die anfängliche Kapazität der Brigaden in weniger als 100 Minuten ausgefüllt war. Danach wurde die Anmeldung fortgesetzt, aber die Bewerber, die sich nach der Ausfüllung der anfänglichen Kapazität angemeldet haben, stehen auf der Warteliste. Außerdem wird eine spezielle Brigade für Medienvertreter gebildet.
Andererseits wird ein Teil der Kapazität der Kampagne in den Stadtteilen identifiziert und organisiert, und kleine kulturelle, soziale und mediale Gruppen sollen ebenfalls gebildet werden. Währenddessen sind auch Personen unter den Anmeldenden, die erklärt haben, dass sie im Falle einer Krise ihre Straßenbaugeräte oder infrastrukturellen Einrichtungen den Rettungsorganisationen und verantwortlichen Kräften zur Verfügung stellen können.
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