۲۰ شهریور ۱۴۰۵ FA EN AR DE
Zentrum für zeitgenössische Kunst China in Manchester: Kann es über seine herausfordernde Vergangenheit hinauswachsen?
Kultur und Reisen

Zentrum für zeitgenössische Kunst China in Manchester: Kann es über seine herausfordernde Vergangenheit hinauswachsen?

توسط تحریریهٔ خبرگزاری ایرانیان 2 دقیقه زمان مطالعه 1

Das Zentrum für zeitgenössische Kunst China in Manchester, das 2021 aufgrund einer Reihe von Kontroversen geschlossen wurde, ist nun mit einem neuen Namen und einer neuen Mission in die Kunstszene zurückgekehrt. Diese Veränderungen erfolgen, während es viele Kritiken und Unzufriedenheit über die Art und Weise der Verwaltung und den Mangel an Vielfalt in diesem Zentrum gab.

Kontroversen und Kritiken

Im März 2020 bereitete der bildende Künstler JJ Chan Videos für eine Gruppenausstellung in diesem Zentrum vor. Diese Ausstellung, die sich mit Chans komplexen emotionalen Beziehungen zu der Heimat seiner Eltern in Hongkong beschäftigte, wurde unter dem Titel „Ein neues Sternbild: Die chinesische Diaspora jetzt“ vorgestellt. Doch nachdem Chan bemerkte, dass von 13 Mitarbeitern des Zentrums nur einer chinesisch war und die anderen überwiegend weiß waren, entschied er sich zurückzutreten und schrieb einen offenen Brief an das Zentrum.

Chan schrieb in diesem Brief: "Meine Erfahrung und mein Schmerz sind zu einem Werkzeug geworden, um in eine Branche einzutreten, die bereits viele Vertreter hat." Diese Kritiken führten zu Einladungen an Künstler mit chinesischem Hintergrund in das Zentrum, aber auch diese Maßnahme stieß auf negative Reaktionen von Künstlern und Kritiken bezüglich institutionellem Rassismus. Letztendlich führten diese Differenzen zum Rücktritt von sechs Vorstandsmitgliedern und mehreren Mitarbeitern.

Neuanfang

Nach der Schließung des Zentrums aufgrund der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 wurde dieser Raum nie wieder eröffnet. Doch jetzt, mit einem neuen Namen und einem neuen Ansatz, hofft das Zentrum für zeitgenössische Kunst China, mehr Vielfalt und Transparenz in seinen Programmen zu erreichen. Können diese Veränderungen dazu beitragen, das öffentliche Vertrauen wiederherzustellen und Künstler sowie Besucher zurück in dieses Zentrum zu bringen? Die Zeit wird diese Frage beantworten.

Quelle: theguardian.com