Die endlosen Kriege der Vereinigten Staaten von Afghanistan und Irak bis zu den aktuellen Konflikten mit Iran sind laut Sachs, Professor an der Columbia University, ein Mittel, um den Wahn der Hegemonie und Überlegenheit dieses Landes auf der globalen Bühne darzustellen. In seiner letzten Rede kritisierte er scharf die Außenpolitik der USA in den letzten 25 Jahren und betonte die Notwendigkeit, den Ansatz Washingtons zu ändern.
Eine Wende in der US-Politik
Sachs kam zu dem Schluss, dass die USA seit dem 11. September in einem tiefen Wahn über ihre Rolle in der Welt gefangen sind, als er die Geschichte der Kriege Amerikas seit diesem Datum untersuchte. Er sagt: „Amerika muss die neuen globalen Realitäten anerkennen und aufhören, zu versuchen, andere Länder zu dominieren.“ Seiner Meinung nach kann man in der heutigen Welt, die sich in Richtung Multipolarität bewegt, nicht mehr mit militärischer und wirtschaftlicher Macht seine Ziele erreichen.
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Ausblick auf die Zukunft
Der Professor wies darauf hin, dass die derzeitige Politik der USA nicht nur der Sicherheit dieses Landes nicht hilft, sondern es in eine schwächere Position bringt. Besonders kritisierte er Donald Trump, den ehemaligen Präsidenten der USA, und bezeichnete ihn als „einen 80-jährigen Wahnhaften“. Sachs ist der Meinung, dass Trump und seine Berater anstatt die globalen Realitäten zu akzeptieren, Feindschaften und Spannungen schaffen, was letztendlich zum Nachteil Amerikas sein wird.
Sachs verwies auch auf internationale Bemühungen um Zusammenarbeit und Integration und sagte: „Die Welt braucht Zusammenarbeit, nicht Feindschaft. Die großen Mächte sollten von Krieg und wirtschaftlichen Sanktionen zu Diplomatie und Dialog übergehen.“
Diese Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die politischen und militärischen Spannungen in der Welt stark zugenommen haben und viele Länder nach Lösungen suchen, um diese Spannungen abzubauen. Sachs hofft, dass die Vereinigten Staaten durch die Anerkennung neuer Realitäten anstelle der Fortsetzung endloser Kriege in Richtung effektiver und positiver Zusammenarbeit mit anderen Ländern gehen können.
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