Kenneth Roth, der ehemalige Präsident von Human Rights Watch, hat in umstrittenen Äußerungen die Folgen der rechtswidrigen Maßnahmen der Regierung von George W. Bush nach den Anschlägen vom 11. September analysiert. Er ist der Überzeugung, dass diese Maßnahmen nicht nur zu einer Kultur der Verantwortungslosigkeit im politischen System der USA geführt haben, sondern auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Politik von Donald Trump, dem derzeitigen Präsidenten, gehabt haben.
Das rechtswidrige Erbe von Bush
Roth ist der Meinung, dass das Ignorieren der rechtswidrigen Handlungen der Bush-Regierung im Bereich der Menschenrechte und der nationalen Sicherheit eine Art Immunität für Beamte und Politiker geschaffen hat. Diese Immunität ermöglicht es Trump, im Kampf gegen Drogenhandel und unter Einsatz von Gewalt zunehmend zu extremen Maßnahmen gegen Migranten und amerikanische Bürger zu greifen.
Roth weist auch darauf hin, dass diese Situation der amerikanischen Gesellschaft eine gefährliche Botschaft sendet: dass man politische Ziele erreichen kann, indem man Gesetze und Menschenrechte ignoriert. Diese Situation führt dazu, dass nicht nur die Rechte amerikanischer Bürger ignoriert werden, sondern auch Migranten unter Druck und ungerechten Anschuldigungen leiden.
Trumps Regierung und gewaltsame Maßnahmen
Die Regierung Trump hat unter Berufung auf dieses rechtswidrige Erbe strengere Maßnahmen gegen Migranten ergriffen. Er hat sich auf die von Bush geschaffene Immunität berufen, um im Namen des Kampfes gegen Drogenhandel gewaltsame Programme durchzuführen, deren Folgen für viele amerikanische Familien und Gemeinschaften sowie Migranten verheerend waren.
In diesem Sinne fordert Roth eine Überprüfung und Reform der Einwanderungs- und Menschenrechtspolitik der USA und betont, dass nur durch die Beachtung der Menschenrechte und der Gerechtigkeit solche katastrophalen Situationen verhindert werden können.




