Am dreiunddreißigsten Jahrestag der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens kritisierte der Leiter der Abteilung für nationale Beziehungen der Hamas scharf die Umsetzung dieses Abkommens und betrachtete es als einen Faktor zur Vertiefung der Besatzung in den palästinensischen Gebieten. Er betonte, dass dieses Abkommen in Wirklichkeit nicht die Bedingungen für Freiheit und Unabhängigkeit des palästinensischen Volkes schuf, sondern zur Fortsetzung und Ausweitung der Siedlungspolitik und zur Verletzung der Menschenrechte führte.
Das Oslo-Abkommen; unerfüllte Versprechen
Dieses hochrangige Mitglied der Hamas verwies auf die anfänglichen Versprechen, die im Oslo-Abkommen gemacht wurden, und sagte: „Wir hofften damals, dass mit der Unterzeichnung dieses Abkommens ein neuer Weg zur Freiheit und Unabhängigkeit eröffnet wird, aber die bitteren Realitäten, die uns gegenüberstehen, zeigen, dass dieses Abkommen lediglich zu einem Instrument zur Fortsetzung der Besatzung geworden ist.“
Er kritisierte auch die Politik Israels und sagte, dass dieses Land anstatt die Rechte der Palästinenser zu respektieren, weiterhin die Siedlungen ausweitet und das Volk unterdrückt. Dieses Problem hat zu weit verbreiteter Unzufriedenheit unter den Palästinensern geführt, und seiner Meinung nach sollten diese Unzufriedenheiten zu einer lauten Stimme der internationalen Gemeinschaft werden.
Eine ungewisse Zukunft für die Palästinenser
Im Weiteren verwies der Leiter der Abteilung für nationale Beziehungen der Hamas auf die gegenwärtige Situation der Palästinenser und die Herausforderungen, die vor ihnen liegen, und sagte: „Wir müssen mit mehr Einheit und Solidarität weiterkämpfen und dürfen auf keinen Fall zulassen, dass unerfüllte Versprechen uns von unserem Hauptziel ablenken.“ Er betonte die Notwendigkeit, die internationale Unterstützung für die Rechte der Palästinenser zu stärken und forderte ernsthafte Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft, um die Besatzung zu beenden und die Rechte des palästinensischen Volkes zu verwirklichen.




