Nach zwei beispiellos heißen Sommern sehen sich britische Hausbesitzer mit einem Anstieg der Ansprüche wegen Bodenabsenkung konfrontiert. Henry Biggs, 49 Jahre alt, aus Stroud in Gloucestershire, ist stark besorgt über den Zustand seines Hauses. Er sagt: „Wir haben eine Wand, in der große Risse entstanden sind, sodass wir in den anderen Raum sehen können; es ist, als könnten wir unsere Finger hindurchstecken, und Stücke des Putzes fallen ab.“
Besorgniserregende Risse
Biggs und sein Partner bemerkten im Juni 2025, einige Monate nach dem Kauf ihres Hauses, tiefe Risse in den Wänden. Sie reichten ihren Anspruch auf Versicherung wegen Bodenabsenkung bei ihrem Versicherer, Admiral, ein, und glücklicherweise wurde dieser Anspruch im Frühling akzeptiert. Doch ihre Sorgen enden hier nicht;
Überwachungsgeräte wurden erst kürzlich installiert, fast ein Jahr nachdem sie ihren ersten Anspruch registriert hatten, und sie wissen immer noch nicht, wann die Reparaturen beginnen werden. Dieses Problem hat sich nicht nur für sie, sondern auch für viele andere Familien in Großbritannien zu einem ernsthaften Dilemma entwickelt.
Steigende Versicherungsansprüche
Mit steigenden Temperaturen und Dürreperioden in den letzten Jahren ist die Bodenabsenkung zu einem akuten Problem geworden. Experten glauben, dass der Klimawandel und ungünstige geologische Bedingungen erhebliche negative Auswirkungen auf die Strukturen von Gebäuden haben. Aus diesem Grund sehen sich die Versicherer mit einer Welle neuer Ansprüche konfrontiert, die zu steigenden Versicherungskosten und negativen Auswirkungen auf den Immobilienmarkt führen könnte.
Mehrere andere Familien leiden ebenfalls unter ähnlichen Zuständen und sind besorgt über die Zukunft ihrer Häuser. Angesichts der aktuellen Situation scheint es, dass dieses Dilemma nicht bald gelöst wird und mehr Aufmerksamkeit von den Behörden und Fachleuten benötigt.




