۲۰ شهریور ۱۴۰۵ FA EN AR DE
Eine Geschichte von Trauer und Kontroversen: Die Oper „Unsere Augen sind auf Gott gerichtet“ im Barbican London
Kultur und Reisen

Eine Geschichte von Trauer und Kontroversen: Die Oper „Unsere Augen sind auf Gott gerichtet“ im Barbican London

توسط تحریریهٔ خبرگزاری ایرانیان 2 دقیقه زمان مطالعه 0

Im Barbican London erzählt die neue Oper „Unsere Augen sind auf Gott gerichtet“, inszeniert von TD Moyo und komponiert von Renell Shaw, auf einzigartige Weise die Geschichte von zwei Cousins. Dieses Werk, das mit dem Libretto von April Koyejo-Audiger verfasst wurde, untersucht die Erfahrungen von britischen Schwarzen und deren tiefe Emotionen.

Tragödie und Erinnerung

Die Geschichte dreht sich um Adjani und Kamal, zwei Cousins. Adjani's Entscheidung, Liverpool zu verlassen und nach London zu gehen, verwandelt die letzte Nacht in eine Erinnerung, ein Fest und einen Abschied. Doch diese Nacht endet schließlich in einer gewalttätigen Tragödie. „Es gibt keinen Ozean, um die Tränen dieser schwarzen Jungen zu halten“, singt ein junger Mann in diesem Werk, aber gibt es ein Genre, das diese intensiven Emotionen einfangen kann?

Diese Oper ist das Produkt von Moyo's persönlichem Schmerz über den Mord an seinem Bruder in London und dem weltweiten Zorn nach dem Tod von George Floyd. Moyo verwebt diese beiden Themen und verwandelt sie in eine tiefgründige und eindrucksvolle Geschichte. In dieser Oper sind die Charaktere nicht nur am Leben, sondern man könnte sagen, dass sie möglicherweise vor Beginn der Geschichte bereits tot sind.

Barocke Emotionen und starke Erzählung

„Unsere Augen sind auf Gott gerichtet“ kann als Oper natürlich starke Emotionen und leidenschaftliche Geschichten enthalten. Mit Musik und Texten, die stark anregend sind, bietet diese Oper den Zuschauern die Möglichkeit, sich mit den bitteren und gleichzeitig schönen Realitäten des Lebens von britischen Schwarzen vertraut zu machen. Obwohl diese Geschichte bitter ist, zwingt ihre künstlerische Form den Zuschauer zum Nachdenken und geht auf tiefgreifende Weise auf menschliche Emotionen ein.

Quelle: theguardian.com