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Die Trump-Regierung führt neue Beschränkungen für Arbeitsvisa ein
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Die Trump-Regierung führt neue Beschränkungen für Arbeitsvisa ein

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Von Euronews Farsi Editorial Aktualisiert: 3 Min. Lesezeit 31,928

Die Trump-Regierung verfolgt einen neuen Plan, wonach Inhaber von Arbeitsvisa, insbesondere des H-1B-Visa, keine 60 Tage mehr Zeit haben werden, um einen neuen Job zu finden. Diese Entscheidung bedeutet, dass diese Personen das Land sofort nach Beendigung ihrer Arbeit verlassen müssen.

Abschaffung der 60-tägigen Frist

Die US-amerikanische Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsbehörde (USCIS) und das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) bereiten einen Vorschlag vor, der die derzeitige Übergangsfrist abschafft. Mit der finalen Umsetzung dieses Plans werden Inhaber von nicht einwanderungsbezogenen Visa, insbesondere H-1B, keine Gelegenheit mehr haben, einen neuen Job zu finden und müssen das Land sofort verlassen. Diese Änderung könnte insbesondere für Personen, die auf der Suche nach neuen Arbeitsplätzen sind, ernsthafte Konsequenzen haben.

Gründe der Regierung für diese Änderung

Das Ministerium für Innere Sicherheit hat argumentiert, dass die Abschaffung dieser Frist die administrative Belastung verringert und die Entscheidungsprozesse vereinfacht. Laut Beamten ist die Festlegung von Zeit und Bedingungen für diese Frist zeitaufwendig und kompliziert für die Regierung und kann für Antragsteller und deren Familien verwirrend sein.

Wenn diese Regel in Kraft tritt, muss eine nicht-staatliche Person das Land sofort verlassen, sobald sie nicht mehr für einen Arbeitgeber arbeitet, der mit ihrem Visastatus verbunden ist. Diese Situation könnte insbesondere für Personen, die sich in schwierigen Lagen befinden, herausfordernd sein.

Auswirkungen auf amerikanische Arbeiter und ausländische Arbeitskräfte

Die Regierung hat auch behauptet, dass diese Änderung im Interesse amerikanischer Arbeiter sein wird. Das heißt, Arbeitgeber, die zuvor auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen waren, werden nun weniger Optionen unter den außerhalb der USA geborenen Arbeitskräften haben. Die Regierung geht davon aus, dass viele dieser Einrichtungen dieselben Stellen an qualifizierte amerikanische Arbeiter anbieten oder auf ihre aktuellen Mitarbeiter zurückgreifen werden.

Dennoch hat das Ministerium für Innere Sicherheit auch zugegeben, dass einige dieser Antragsteller aufgrund der Umstellung der Arbeitskräfte vorübergehend mit Produktivitätsverlusten konfrontiert sein könnten. Dies könnte zu Problemen für Unternehmen und Arbeitgeber führen.

Strengere Politiken und bestehende Herausforderungen

Dieser Vorschlag ist Teil der strengeren Politiken der Trump-Regierung im Bereich der Arbeitsvisa. Zuvor hatte ein Bundesrichter in Boston eine Geldstrafe von 100.000 Dollar gegen die Regierung für H-1B-Visa abgelehnt und dies als eine Art unzulässige Steuer angesehen. Diese Gebühr, die im Vergleich zu den üblichen 2.000 bis 5.000 Dollar erheblich erhöht wurde, wurde mit dem Ziel eingeführt, amerikanischen Staatsbürgern auf dem Arbeitsmarkt Vorrang einzuräumen.

Vor 2017 gab es eine solche 60-tägige Frist nicht. Das Ministerium für Innere Sicherheit führte diese Frist 2016 in Vorschriften ein, die Anfang 2017 in Kraft traten. Dennoch könnte diese neue Änderung nun das Leben vieler Einwanderer verändern.

Im Zuge dieser Entwicklungen hat das US-Außenministerium auch über 175.000 Visa während der Trump-Regierung annulliert, was selbst einen Hinweis auf den strengeren Ansatz der Regierung gegenüber Einwanderung darstellt.

Quelle: zoomit.ir