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Das US-Verteidigungsministerium berichtet über Munitionmangel im Krieg gegen den Iran
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Das US-Verteidigungsministerium berichtet über Munitionmangel im Krieg gegen den Iran

منبع تصویر: bbc.com

Von Euronews Farsi Editorial 3 Min. Lesezeit 28,228

Das Büro des Generalinspektors des US-Verteidigungsministeriums hat den Mangel an strategischen Waffen aufgrund des Krieges gegen den Iran bestätigt. Dieser Bericht, der direkt dem Kongress vorgelegt wurde, stellt eine ernsthafte Herausforderung für die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten auf globaler Ebene dar.

Kriegskosten und deren Auswirkungen

Zwischen dem 28. Februar und dem 30. Juni hat die Operation „Epische Wut“ Kosten in Höhe von 33,4 Milliarden Dollar verursacht, darunter 22,3 Milliarden Dollar für Verbrauchsmaterialien. Diese Kosten zeigen deutlich den Druck, der auf die Munitionreserven der Vereinigten Staaten lastet, und offenbaren Engpässe in der Beschaffung und Produktion von Munition.

Der Bericht betont, dass der hohe Verbrauch und gleichzeitig bestehende Beschaffungsbeschränkungen das Pentagon dazu gezwungen haben, die Prozesse der Beschaffung und Produktion zu vereinfachen. Dennoch erfordert die Erhöhung der Produktionskapazitäten „erhebliche“ Zeit.

Internationale Bedenken und Auswirkungen auf Verbündete

Dieser Mangel an Waffen könnte für Regierungen wie die der Ukraine und Taiwan, die Waffen von den Vereinigten Staaten kaufen möchten, besorgniserregend sein. Diese Länder sind stark auf die Fähigkeit der Vereinigten Staaten angewiesen, Waffen bereitzustellen, um sich gegen größere Bedrohungen von ihren Nachbarn zu behaupten.

Donald Trump, der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, hat während der sechs Monate des Krieges im Nahen Osten wiederholt Bedenken über den Rückgang der Waffenreserven zurückgewiesen und kürzlich behauptet, dass die Vereinigten Staaten über „nahezu unbegrenzte“ Munition verfügen. Er schrieb auch auf Truth Social, dass Amerika „mehr als je zuvor in unserer Geschichte, exquisite und überlegene Waffen“ produziert.

Gleichzeitig zeigen Berichte von CNN, dass der Mangel an langstreckenlenkbaren Raketen und Luftverteidigungssystemen die Kriegsstrategie gegen den Iran beeinflusst hat. Die US-Armee hat fast 80 Prozent ihrer THAAD-Interceptor-Reserven verbraucht, was die militärischen Fähigkeiten der Vereinigten Staaten in Zukunft beeinträchtigen könnte.

Verluste und Schäden durch den Krieg

Berichte haben auch die Schäden an der US-Flotte aufgelistet. In diesem Bericht werden die Zerstörung von vier F-15-Kampfflugzeugen, die Beschädigung eines F-35-Kampfflugzeugs und die Zerstörung von bis zu 30 MQ-9 Reaper-Drohnen erwähnt. Auch das Hauptlogistikzentrum der US Navy in Bahrain wurde Ziel von Drohnenangriffen und ballistischen Raketen aus dem Iran.

Hunderte von Gebäuden und Strukturen an US-Stützpunkten in verschiedenen Ländern, darunter Kuwait, Bahrain, Katar und Saudi-Arabien, wurden bei diesen Angriffen beschädigt oder zerstört. Dennoch wurden die Kosten für diese Schäden in den jüngsten Schätzungen nicht berücksichtigt, und es ist noch unklar, ob alle Stützpunkte wieder aufgebaut werden und wer die Kosten dafür tragen wird.

Nach diesem Bericht wurden bis zum 30. Juni sieben US-Soldaten während der Operation getötet und 417 weitere Soldaten verletzt. Diese Zahlen zeigen die ernsthaften humanitären Folgen des Krieges und die Herausforderungen, vor denen die Vereinigten Staaten und ihre Streitkräfte stehen.

Quelle: bbc.com